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Kirchgemeindesonntag in Reigoldswil

Und die Anwesenden kamen wahrlich auf volle Kosten: Zu Beginn feierten wir miteinander einen stimmungsvollen Familiengottesdienst, der mitgestaltet wurde von den SchülerInnen der 5. Primarklasse mit ihrer Religionslehrerin Ruth Heller. Auf bunte und phantasievolle Art wurde uns vor Augen geführt, wie elementar die Bedeutung des Brotes früher war. Und in der Predigt sprach Pfarrerin Kerstin Bonk über das Verbindende und Versöhnende einer gemeinsamen Brot-Mahlzeit. Das Kirchenensemble des Musikvereins Reigoldswil unter Leitung von Peter Heim erfreute uns dabei mit Blasmusik vom Feinsten. 
Anschliessend dirigierte Co-Präsidentin der Kirchenpflege Rosmarie Bolli durch den bunten Tag, sie leitet gekonnt von einem zum anderen über, sprach fröhliche Dankesworte und behielt den Überblick bei den vielen Mitschaffenden.
Nach einer kurzen und lebhaften Kaffeepause tauchte die gesamte Gemeinde ab und wurde von Fritz Schaffner, einem leidenschaftlichen Taucher, mitgenommen auf eine Reise in die Unterwasserwelt mit faszinierenden Bildern von allen möglichen (und beinahe unmöglichen) Lebewesen im Meer.
Die schmackhafte „Spaghettata tradizionale“, zubereitet von Fritz Sutter und Team, wurde von den diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden serviert und später konnten wir uns auch noch an einem Kuchenbüffet voller selbst gebackenen Delikatessen erfreuen.
Wir nahmen aber auch Abschied: von Isabelle Thomann, die nach vielen Jahren Mitarbeit in der Kirchenpflege nun kürzer tritt wegen beruflicher Neuorientierung.
Und wir liessen uns von Roland Plattner, Co Präsident Kirchenpflege, informieren über einen neuen Flyer für freiwillig Mitarbeitende. Dieses Informationsblatt richtet sich an die ca. 100 (!) Freiwilligen aus unserer Mitte und gibt diesen wertvollen Helferinnen und Helfern den gebührenden Raum und Platz in unserer Kirchgemeinde.
Es war ein rundum gelungener Anlass, der viele zufriedene Gesichter herbeizauberte, Gemeinschaft schuf und uns erfüllt und glücklich nach Hause gehen liess.

weitere Fotos hier

Pilgerwanderung an Pfingsten, Fr. 17. Mai bis So 19. Mai

Beim Pilgern entschleunigen wir. Schrittweise lassen wir den Alltag hinter uns. Wir lösen uns von der Hektik und dem Leistungsdruck, reduzieren das Tempo und konzentrieren uns allein auf das Gehen, auf den nächsten Schritt. Im schrittweisen Gehen (Schritt für Schritt) vertrauen wir uns dem Weg und Gott an und lassen uns beschenken.
Der Weg, den unsere Füsse gehen, weitet dabei auch unser Herz und unsere Seele. Wir gehen schrittweise auch in uns und bedenken Ziel, Sinn und Halt unseres Lebens.

Verschiedene Impulse, Wegworte, Lieder, Übungen werden uns begleiten und zum Nachdenken und/oder Austausch anregen. Einzelne Abschnitte werden wir auch im Schweigen gehen.

Von Soyhières, wo unser Weg im letzten Jahr endete, brechen wir am 13. April nach Rebeuvelier zu einer ersten Tagespilgerwanderung auf.
Am Pfingstwochenende im Mai setzen wir unseren Weg mit einer Dreitagespilgerwanderung fort. Am ersten Tag pilgern wir nach Moutier, dann nach Sornetan und schliesslich nach Tavannes, wo unser Weg vorläufig endet.
Beide Nächte verbringen wir in Sornetan. Zurück geht es mit Bus und Zug.

Jede Pilgerwanderung kann auch einzeln besucht werden. 

«schritt für schritt
versuche ich
mich in diesen tag
hinein zu finden
kommend aus der gewohnheit
des alltäglichen»
 

Senioren- und Erlebnisferienwoche

Eine erlebnisreiche Woche mit vielfältigem Programm erwartet die Senioren wieder. Je nach Fitness werden Wanderungen und Ausflüge angeboten. Daneben bleibt zeit für Geselligkeit, Austausch, Erholung am See und im Hotel. Spielenachmittage, Filmabenden, Besinnungen und Morgengymnastik runden das Programm ab.
Hier können Sie die Einladung mit allen Einzelheiten und Anmeldetalon herunterladen.

Ein halbes Jahrhundert Sigristenfamilie

Liebe Gemeinde
Liebe Marie Probst, 
im Gegensatz zum jährlich wiederkehrenden Jahreswechsel ist der Wechsel im Sigristenamt unserer Kirchgemeinde ein vergleichsweise seltenes Ereignis. Mit dem 50. Weihnachtsbaum ist auch die zeitliche Dauer der Dynastie Kurt und Marie Probst im Sigristenamt unserer Kirchgemeinde definiert. Sie haben es insgesamt ein halbes Jahrhundert – aber sie haben keine halben Sachen gemacht.
Als Marie geborene Gysin vom Birchhübel vor 42 Jahren Kurt Probst geheiratet hat, hat sie nicht nur einen Mann geheiratet – wie man das sonst so tut – sondern gewissermassen auch das Sigristenamt. Und dieses hat sie dann vor 5 Jahren – nach seinem offiziellen Rückzug – auch vollamtlich von ihm übernommen.
Wenn ich jetzt sage: „Ich freue mich, dich Marie Probst verabschieden zu dürfen“ – so ist dies nicht etwa darum, weil wir etwa froh wären, sie nun loszuwerden. Die Gründe für die Freude sind vielmehr:
–         Es ist ein geplanter Abschied im Guten, wenn Marie heute, am 31.12.2011 um 24.00 Uhr die Hauptverantwortung für das Sigristenamt abgibt.
–         Marie kann „aufgeräumt“ in Pension gehen und so fit, dass sie auch schon einmal um 03 Uhr früh von Reigoldswil zum Basler Münster marschieren kann.
–         Und: Marie bleibt uns erhalten, indem Sie ab 01.01.2012 als Stellvertreterin das Sigristenamt weiterhin betreuen hilft.
Und schliesslich freuen wir uns, weil
–         ab diesem Zeitpunkt mit ihrer jetzigen Stellvertreterin Rosel Meyer jemand das Amt übernimmt, der sich bereits auskennt und damit das Wissen und Können von Marie weiterpflegen kann.

Ja, was ist es denn, was das Sigristenamt umfasst?
Der Sigrist – oder die Sigristin – ist rein technisch betrachtet „ein Kirchenangestellter, dessen Aufgabe in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von liturgischen Feiern besteht.“
In der Praxis aber heisst das eine unzählige Menge von Dingen tun, damit
–         bei diesen Feiern alles klappt, die Pfarrsleute gute Voraussetzungen und die Gewissheit haben, ihre Amtshandlungen in geeigneter Umgebung vornehmen zu können und
–        die Gemeinde eine Kirche antrifft, die gut temperiert und behaglich ist, sauber und für den Anlass gut eingerichtet, beschallt, beleuchtet und geschmückt – gerade so wie heute eben, wo du noch einmal das volle Programm geleistet hast.
Einmal mehr also: Danke Marie!
Du hast deine Aufgabe ausgezeichnet gelöst, mit grosser Ruhe und Fachkompetenz, verlässlich, unaufdringlich und unaufgeregt, aber unverzichtbar.
Du hast dich, liebe Marie, nicht nur um das Geläute gekümmert, sondern auch in äusserst sympathischer Weise um die Leute. Du hast uns in der Kirche jahrein / jahraus in Empfang genommen, das Gesangsbuch verteilt und nicht nur mit den Sitzkissen sondern auch mit deiner liebenswürdigen Art wesentlich dazu beigetragen, dass wir es bequem haben und wir uns in der Kirche wohl fühlen.
Wieviel gute, wichtige und passende Worte magst du bei all diesen Gelegenheiten oder sonstwo als Sigristin ausgetauscht haben? Sie sind ungezählt – ganz anders als die Kollektengelder, die Woche für Woche durch deine Hände gegangen sind und mit deiner Unterstützung präzis abgerechnet ihren Weg zu einem guten und wichtigen Zweck gefunden haben.
Jetzt ist es an uns, dir nicht nur in Worten unsere Dankbarkeit zu vermitteln. Mit unserem Geschenk wollen wir ausdrücken, dass du es ab jetzt gerne auch manchmal etwas bequemer haben sollst: Ein Ruhekissen für den Ruhestand. Und dass Ruhekissen wichtig sind, wird uns schon im Evangelium berichtet, wo doch zu lesen ist, dass Jesus im Boot schläft, während der Sturm tobt und alle Angst haben – er liegt ruhig auf einem Kissen, heisst es.
Und der Bahnreisegutschein soll einen Beitrag zur Entspannung darstellen, die du mit Kurt noch lange finden magst. Denn die Hauptverantwortung und damit die ständige Ortsgebundenheit für das Sigristenamt bist du jetzt – im 50. Jubiläumsjahr – los. Aber eure eheliche Beziehung überdauert diese Trennung. Und auch da gibt es bekanntlich Jubiläen und wir wünschen euch beiden von Herzen noch eine lange gemeinsame Zeit bei guter Gesundheit, Glück und Wohlergehen – auf der Schwelle zum neuen Jahr und im Übergang zu deiner Pensionierung.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am 15. November 2011 in Titterten

Kirchenkinoprogramm für den Winter 2011/2012 steht

Die Film und Daten

4.11.: «Hereafter» von Clint Eastwood

9.12: «Another Year» von Mike Leigh

20.01. «Kinshasa Symphony» von C. Wischmann und M. Baer

10.2. «Looking for Eric» von Ken Loach

23.3. «Lourdes» von Jessica Hausner

Kirchenpflege beschliesst Grundsätze und Regelungen zur Freiwilligenarbeit

Die Kirchgemeinde lebt von den Menschen, die sich in ihr engagieren. Wir glauben, dass der Geist Gottes uns dazu bewegt. Wir sind froh und dankbar, dass sich so viele Menschen bei uns  einbringen und ein vielfältiges und buntes Angebot entstehen lassen. Ohne den Einsatz dieser Menschen wäre das nicht möglich.

Wir sagen DANKE!

Bei wunderbar sonnigem Wetter gings los. Treffpunkt war das Cafe Mühleisen in Liestal. Dort waren eingeladen Freiwillige unserer Kirchgemeinde. Freiwillige, die immer bereit sind, etwas beizusteuern, um Kirchgemeinde schmackhaft zu machen. Da wird Zopf gebacken, da wird ein feines Mittagessen für KonfirmandInnen gezaubert oder eine kräftige Suppe fürs Suppenzmittag, bei dem auch noch für die Schweizer Berghilfe gesammelt wird. Da werden Kuchen gebacken oder Apéros zusammengestellt. All das macht das Leben der Kirchgemeinde schmackhaft und bunt.

Dafür wollen wir danken. Und luden ein zu Kaffee und Kuchen. Anschliessend ging es durch Liestal mit Claudia Senn-Feurer, die uns mit ihrer Stadtführung an Orte führte, die auch eingefleischten Baselbieterinnen und Baselbietern unbekannt waren. Dazu grub sie Geschichten und Sagen aus, die einem zu Herzen gingen.

Zum Schluss wurden alle mit einem grossartigen Apéro von Isabelle Thomann und Christine Casagrande im Törli oben verwöhnt.

Die Welt zu Gast – Grenzüberschreitender Wissensaustausch

In den vergangenen Tagen sind in der Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten zwei Pfarrer aus einer Delegation von Südkorea zu Gast gewesen. Am Sonntag, 28. August 2011 haben sie aktiv an der Gestaltung und Durchführung des stimmungsvollen Gottesdienstes mit Frau Pfarrerin Margreth Weisskopf-Schwarz teilgenommen. Das Thema der Predigt war aus gegebenem Anlass ebenfalls dem Überschreiten von Grenzen gewidmet. Die Gäste erhielten zudem an der Jungschar-Übung Einblick in die Jugendarbeit, wie sie überhaupt mit der hiesigen Organisation des kirchlichen Lebens vertraut gemacht wurden. Auch die Bekanntschaft mit dem Leben in der Gemeinde und Sehenswürdigkeiten wie das Dorfmuseum und die Wasserfallen sowie das kulinarische kamen nicht zu kurz. Letztlich blieb bei allen Beteiligten die Überzeugung, dass dieser Austausch viel neue Impulse gebracht hat und dass Grenzen und Fremdes aller Art nicht als etwas Trennendes sondern als etwas Verbindendes und Bereicherndes wahrgenommen werden sollen.

Bild: Ein besonders erholsamer Programmpunkt war der Ausflug auf die Wasserfallen.
Von links nach rechts: Stefan Lehmann, Pfarrer Lim und Kim, Magdalena Brombacher und Frau Park (Übersetzerin).
Foto: Rosmarie Bolli

Gschichtezmittag

Lebendig wird es in der Pfarrschüre, wenn 28 hungrige und erwartungsfrohe Kinder aus Kindergarten und Primarschule ankommen, den Schulsack abziehen und nach dem Händewaschen gespannt auf die liebevoll gedeckten Tische schauen und sich aufs Essen freuen. Omeletten mit Hackfleischsauce und Apfelmus, oder Reis mit Currysauce und Poulet, dazu Salat und anderes stehen als kindgerechte Menus auf dem Programm. Den Kindern schmeckts.
Nach Spiel und Spass auf dem Pfarrhof mit Seilspringen, Ballspielen oder Fallschirmspielen gibt es noch ein feines Dessert, leckere Kuchen und dann geht es in den Ruggelikreis auf den Geschichtenteppich. In diesem Jahr werden Vogelgeschichten aus der Bibel erzählt. Warum gab es Wachteln in der Wüste? Was hatte Noah mit einem Raben zu tun und Jesus mit einer Taube? Und die Spatzen, was war mit denen?
Gestärkt gehen die Kinder dann wieder in Schule oder Kindergarten und freuen sich – wie auch das Team – aufs nächste Mal.

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Pfarramt:
Dorothee Löhr
Oberbiel 2
4418 Reigoldswil
061 941 14 17

pfarramt@reigoldswil.ch

Präsidium:
Karl Bolli
Erliweg 13
4425 Titterten
061 941 19 43
k.bolli@vtxmail.ch

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