Reformierte Kirchgemeinde Reigoldswil Titterten - Wir freuen uns auf Begegnungen mit Ihnen
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Geschichtezmittag

Liebe Kinder, liebe Eltern,

Ihr Kinder seid wieder eingeladen, zwischen den Sommer- und Herbstferien jeweils am Freitag zum beliebten Geschichtezmittag zu kommen. Wie gewohnt kommt ihr um 12 Uhr nach der Schule bzw. nach dem Kindergarten in die Pfarrschüre. Hier bekommt Ihr ein feines Mittagessen, sitzt gemeinsam mit anderen am grossen Tisch, könnt essen, lachen, schwatzen, und dann eine spannende Geschichte aus einem Kinderbuch oder der Bibel hören, singen und spielen, … und dann wieder zur Schule und zum Kindergarten aufbrechen oder nach Hause gehen.
Ein motiviertes und gespanntes Team lädt alle Kinder

ab Kindergartenalter bis einschliesslich der 3.
Primarschulklasse herzlich ein.

Das Gschichte-Zmittag findet statt:
16. August    23. August    30. August 6. September  20. September 27. September=> Nicht am 13. September!
Pro Kind und Tag erbitten wir 3 Franken als Unkostenbeitrag.

Wir freuen uns auf viele Kinder und auf eine lebendige und bunte Mittagsrunde!

Die Anmeldungen nimmt Kerstin Bonk, Oberbiel 2, entgegen.

Das gespannte Team:
Regine Michel, Julia Tschopp, Nicole Affolter, Chrigi Casagrande, Heidi Willi, Helen Häfliger, Rahel Plattner, Réjeanne Mory, Ursula Suter, Kerstin Bonk

Pilgern: Wie ein Baum am Wasser

Bei schönstem Sommerwetter brachen 13 Pilger auf zum Genfer See. Von St. Sulpice bei Lausanne ging es in drei Tagen auf dem Jakobsweg bis nach Nyon.
Immer wieder wurden verschiedene Bäume betrachtet. Wir staunten über ihren einzigartigen Wuchs, ihre Widerstandskraft, wie sie sich auch auf kleinem Raum und gegen Sturm behauptet hatten. Die reich tragenden Kirschbäume liessen uns wehmütig an unsere frostgeplagten Bäume denken.
Immer wieder ergab sich Überraschendes aus dem vertieften Anblick eines Baumes. Wir spürten, dass Bäume Bilder für unser eigenes Leben sind. Auch wir brauchen tragfähige, nährende Wurzeln, damit sich ein guter Stamm entwickeln kann. Wie ein Baum ist es gut, wenn wir Raum und Möglichkeiten haben, um uns entfalten. Und wie gut ist es, wenn unser Leben aufblüht und Früchtre trägt, neue Spriesse aufbrechen. Durch Impulse, Gebete, Segensgesten und Stille Zeiten konnten die Baumbilder zu uns sprechen, ihre Kraft entfalten und verinnerlicht werden. Am Ende trugen wir manches wie Samen in unserem Herzen heim.
Dass wir nicht nur einzeln wie ein Baum mit unseren Gedanken und Fragen unterwegs waren, sondern auch geschwisterlich wie ein Wald und einander unterstützen und austauschten, liess die drei Tage zu einer wertvollen Zeit werden.

Fotos

Seniorenferienwoche in Spiez

Hoch hinaus hat es uns getragen. Mitte Mai brachen wir auf zur SeniorIn­nenferien­woche der Reformierten Kirch­gemeinde Reigoldswil-Ttterten nach Spiez an den Thuner See.
Am Morgen beschäftigten wir uns in den biblischen Besinnungen mit Geschwisterpaaren aus der Bibel. Wir hörten von Kain und Abel, von Esau und Jakob, wir litten mit Lea und Rahel, mit Maria und Marta. Für das leibliche Wohl sorgten dann das Turnen und gemeinsame Spielen, sowie einige Atemübungen.
Nachmittags brachen wir auf, um die wunderbare Umgebung zu erkunden und zu entdecken.
Gleich zu Beginn durften wir eine Schifffahrt bei Sonnenschein geniessen und mit einem Kaffee in Interlaken anschliessen. Auch die Hängebrücke in Sigriswil eroberten die mutigen SeniorInnen und wurden mit einem atemberaubenden Blick belohnt. Ganz schön steil bergauf ging es auch mit der Standseilbahn zum Harder Kulm oberhalb von Interlaken. Auch hier erwartete uns ein traumhafter Ausblick. Am Samstag ging es nach Habkern in die Alphornwerkstatt Bernatone. Oben angekommen erwarteten uns verschneite Hügel. In der Werkstatt erhielten wir eine interessante und kundige Führung vom Chef und durften auch selbst einmal versuchen, dem Alphorn einen Ton zu entlocken.
Am Sonntag besuchten wir den Gottesdienst in der wunderschönen Kirche in Einigen und sassen anschliessend beim Kirchenkaffee zusammen und erfuhren so einiges über das kirchgemeindliche Leben dort.
Abends sassen wir oft zusammen und genossen die Gemeinschaft. Einen schönen Abschluss bildete der Abend mit dem Jodelchor aus der Umgebung. Am letzten Morgen feierten wir zum Abschluss gemeinsam Abendmahl. Wohlbehalten und dankbar kehrten wir heim und blicken auf eine schöne Woche zurück.

 

Änderung im Angebot für Kinder in Reigoldswil

Trotz allem Engagement mussten wir leider feststellen, dass ein Angebot für Kinder am Sonntagmorgen nicht mehr auf grosses Interesse stösst. Wie in vielen Kirchgemeinden im Kanton haben sich Angebote für Kinder vom Sonntagmorgen auf andere Zeitnischen wie den Freitag- oder Samstagnachmittag verschoben. So auch bei uns in Reigoldswil.
Den Kindern steht seit einigen Jahren das Geschichtezmittag offen. Als werbendes Ergänzungsangebot für die Sonntagsschule war es gedacht. Unterdessen wird es von den Kindern als eigenständiges Angebot wahrgenommen und erfreut sich grosser Beliebtheit.
Wer weiterhin am Sonntagmorgen biblische Geschichten hören möchte, ist ab den Herbstferien in der Sonntagsschule Titterten herzlich willkommen. Alle Kinder zwischen Kindergartenalter und bis/ mit 3. Klasse sind jeweils sonntags um 10.30 Uhr in Titterten herzlich willkommen!
Geleitet wird die Sonntagsschule Titterten von Eva Fluri und Karin Aebischer.

Dank an Romana Stäger und Simone Weber

Zuvor hatten sie Jung und Alt mit der lebendig und anschaulich erzählten Geschichte zu Bartimäus in ihren Bann gezogen. Mucksmäuschenstill war es, als sie die Figuren im Koffertheater auf der Bildfläche auftauchen und agieren liessen. Man konnte in die Spannung und Freude der Geschichte eintauchen und die Emotionen der Figuren gut nachempfinden.
Im anschliessenden Postenlauf zu den 5 Sinnen, bei dem auch Eva Fluri und Mira Woelfert von der Sonntagsschule Titterten tatkräftig mitwirkten, wurde das Thema erlebnishaft vertieft. Pfrn. Kerstin Bonk unterstrich in der Kurzpredigt, wie wertvoll menschliches Miteinander und Füreinander da sein ist, um mit dem Herzen das Wesentliche im Leben mit allen Sinnen wahrzunehmen.
Anschliessend verdankte Kirchenpflegepräsident Karl Bolli die beiden Mitarbeiterinnen. Jahrelang haben beide mit grossem Engagement und Begeisterung die ehemalige Sonntagsschule und jetzige Geschichte-Zyt geleitet. Romana Stäger war seit ihrer Konfirmation 16 Jahre lang ohne Unterbruch engagiert, Simone Weber seit 8 Jahren.
Sonntag für Sonntag haben sie die Pfarrschüre für Kinder geöffnet, ihnen die Geschichten der Bibel nahegebracht, spannend erzählt, gesungen, gebastelt und unvergessliche Erlebnisse wie die Abschlussfeste ermöglicht. Zahlreiche Krippenspiele und Mitmachgottesdienste zu Weihnachten haben sie entwickelt und durchgeführt. Viele Familiengottesdienste zu Ostern, zum Muttertag oder Erntedank haben sie mit ihren Gedanken, Erzählungen und Umsetzungen bereichert. Vor allem die lebendigen Theaterstücke und Puppenspiele begeisterten die Gottesdienstbesuchenden. Immer wieder haben die beiden gemeinsam mit dem Pfarramt nach Wegen gesucht, um das Angebot der Kirchgemeinde für Kinder stetig zu verbessern und attraktiv zu halten.

Kirchenpflegepräsident Karl Bolli würdigte dieses ausserordentliche Engagement mit bewegenden Dankesworten und überbrachte den beiden Blumen und Geschenke im Namen der Kirchenpflege.

Glanzvolles Orgelkonzert zum Abschluss der Orgelrevision

In der festlich geschmückten Kirche von Reigoldswil brachte Organist und Tonmeister Oren Kirschenbaum die von Michael Klahre und Achim Reichmann revidierte und umgebaute Orgel in ihrer ganzen Vielfalt zum Klingen und Strahlen. Meisterhaft verstand er es, mit seinem Spiel und seinen Ausführungen das zahlreich erschienene Publikum auf eine Reise durch die Pfeifen, Register und Klangfarben der Orgel mitzunehmen. Ein überaus abwechslungsreiches Programm zeigte die grosse Bandbreite seines Könnens. Sowohl mit klassischen Werken von Bach und einem Spätwerk von Mendelssohn Bartholdy als auch mit von Sponsoren gewünschten Stücken wie dem Schanfigger Hochzeitsmarsch in der Fassung von Hannes Meyer und dem «Hallelujah» aus Händels «Messias» begeisterte er die Besucher.

Mit viel Applaus wurden die besonders eindrucksvollen Improvisationen über Chumm, mir wie go Chrieseli günne honoriert. Bald erklang das Lied mit den hellen Registern der Metallpfeifen, bald fein und warm dank der Holzpfeifen. Völlig überraschend tönte das Lied, als Oren Kirschenbaum es als Karfreitagschoral und Version für ein Symphonieorchester improvisierte. Die meisten wären gerne noch länger geblieben und hätten weiteren Stücken und Improvisationen gelauscht.

Mit diesem Konzert bedankte sich die Kirchenpflege bei allen, die mit Engagement und Spenden zum Gelingen der Revision beigetragen haben. Am Ausgang erhielten alle Besucher überdies feine Schoko-Frucht-Pralinés von Hochstammbäumen der Region.

Kerstin Bonk

 

Foto: Andreas Olbrich

Orgelrevision: Wir sagen DANKE!

Viele Einzelpersonen aus unseren Dörfern und darüber hinaus die beiden Einwohnergemeinden, der Swisslos-Fonds BL, weitere Organisationen und Geschäfte haben die Orgelrevision mit grosszügigen und zahlreichen Spenden unterstützt. Tief berührt sagen wir DANKE!

Wir danken auch den anonymen Spenderinnen und Spendern sowie allen, die durch kleinere Geldbeiträge oder durch sonstige Hilfeleistungen die Orgelrevision mit ermöglicht haben. Jeder Beitrag ist ein wertvolles Geschenk!
Ganz besonders dankbar sind wir auch den beiden Orgelbauspezialisten Michael Klahre und Achim Reichmann, die in monatelanger gewissenhafter und künstlerisch-erfinderischer Arbeit unsere Kirchenorgel revidiert und optimiert haben!

Vom 19. März an ist die revidierte Orgel wieder im Gottesdienst zu hören.

Füsse und Wege

Trotz lang ersehntem Schnee, der unzählige Menschen auf die Wasserfallen zog, fanden sich an die 100 Personen in der Mehrzweckhalle zum Kirchgemeindesonntag ein. Die Bläsergruppe Arboldswil unter Leitung von Daniel Zellweger eröffnete den Gottesdienst mit strahlender Blechblasmusik und begleitete beschwingt die Gesänge. Doris Lieberherr und ihre Reliklasse stimmten auf das Thema „Füsse – Wege“ ein und zeigten anhand von Alltagssituationen auf, dass Vertrauen in Gott uns hilft, über Mauern zu springen und unsere Füsse in einen weiten Raum zu stellen. Beim Postenlauf konnten alle das Thema vertiefen. Man konnte diverse Schuhe ausprobieren, sich auf High Heels oder in Ballettschuhe wagen, mit Flossen watscheln oder in steife Motorradstiefel steigen. Die Lederwerkstatt Rehovot aus Basel zeigte, wie Sandalen produziert werden und hatten allerlei Werkzeug zur Demonstration mitgebracht. Die qualitativ hochwertigen Schuhe, wunderschönen Handtaschen, sowie modischen Gürtel konnten erworben werden. Regula Hadorn erläuterte anschaulich, wie es ist, mit Blindenführhund auf 6 Füssen unterwegs zu sein. Die Jungschar lud zum Barfussparcour, auf dem man die vielen Nerven der Fusssohlen kitzeln lassen konnte. Kerstin Bonk gab Einblicke, wie man beim Pilgern entschleunigt, auf ein menschliches Mass reduziert und sich ins Vertrauen übt.
Kulinarisch wurden alle mit schmackhaften Spaghetti von Roland Plattner und Stefan Lehmann verwöhnt, gekonnt serviert von den Konfirmanden. Ein überaus reichhaltiges Kuchenbuffet bot für alle genug. Während die Älteren die Gemeinschaft bei anregenden Gesprächen am gedeckten Tisch genossen, spielten die zahlreichen Kinder draussen im Schnee oder tobten sich in der kleineren Turnhalle aus.
Am Ende erledigten etliche helfende Hände mit grossem Einsatz den Abwasch und versorgten Tische und Stühle. Ein besonderen Dank verdient Regula Bürgin, die diesen Grossanlass wieder hervorragend organisierte. Dank allen können wir 824 Franken an das Projekt „Spirituelle und gemeinschaftliche Entwicklung“ in Chiapas, Mexiko überweisen und dort Spuren im Einsatz für mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit hinterlassen.
Wir danken für alle Unterstützung!

Besuch aus Thailand in der Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten

Im Kirchenkaffee gab Frau Thawornkul anschließend anhand von projizierten Fotos Einblick in das Leben der Studierenden aus aller Welt im Ökumenischen Institut Bossey. Diese sind gezwungen, sich miteinander auf Englisch zu unterhalten, da nur wenige unter ihnen dieselbe Muttersprache reden. Die unterhaltsamen Kommentare der Thailänderin vermittelten einen lebendigen Eindruck davon, wie anregend die kulturell vielfältigen ökumenischen Kontakte und die Ausbildung in diesem Institut sind.

In Thailand gibt es eine kleine christliche Minderheit von ca. 1,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Unter dem Eindruck einer mehrfachen Katastrophe, die über ihr Leben hereinbrach, entschloss sich Frau Thawornkul vor fünf Jahren, vom Buddhismus zum Christentum zu konvertieren. Bei der konfessionellen Neuorientierung half ihr der Umstand, dass ihre beste Freundin eine Christin und deren Vater ein Pfarrer ist, der ihr beistand, als sie in tiefer Not war. Da ihr die Möglichkeit zu einem Theologiestudium geboten wurde, gab sie ihren Beruf der Hebamme und die Ausbildung künftiger Hebammen in Bangkok auf.

Am Mittag fuhren das Pfarrteam und andere Mitglieder der Kirchenpflege mit dem Gast auf die Wasserfallen. Zu aller Überraschung hatte die Thailänderin große Freude an dem Fondue, das ihr im Restaurant als schweizerische Spezialität vorgeschlagen wurde. Dass Kälte und dichter Nebel herrschten, tat der Heiterkeit der Unterhaltung keinen Abbruch; der Nebel verlieh der Landschaft einen geradezu magischen Zauber. Am Abend besuchte die Gruppe mit Frau Thawornkul die katholische Kirche in Oberdorf, wo unter Leitung von Sabine Brantschen der beliebte Familiengottesdienst mit dem freundlichen, Geschenke verteilenden Samichlaus stattfand, und zwar in Gegenwart eines leibhaftigen Esels, der in der Region zur Legende geworden ist, weil er beim ersten Versuch nicht allein durch die Kirchentür treten wollte. Es fand sich dann ein Pony, in dessen Gesellschaft der Esel bereit war, seine Prinzipien zu ändern…

Die Begegnung mit dem warmherzigen thailändischen Gast aus Bossey war eine Bereicherung für alle, die sich darauf einließen.

Wir ziehen alle Register!

Von dem verlockenden Angebot wurde rege Gebrauch gemacht. Auch der kostenfrei angebotene Weihnachtstee fand reißend Absatz, war es doch bitterkalt, wenn auch anfangs sonnig.
Urs Dettwiler sorgte an der Drehorgel mit Weihnachtsliedern für eine zauberhafte Stimmung.

Wer diese einmalige Gelegenheit verpasst hat, kann nach wie vor Geld für die Orgelrevision spenden. Ein Orgelflyer mit Einzahlungsschein wurde in Titterten und Reigoldswil jeder Haushaltung zugestellt. In der Kirche von Reigoldswil liegen weitere Flyer auf.

Überweisungen bitte mit dem Vermerk «Orgelrevision» auf das Konto 40-18733-2 der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten. Herzlichen Dank!

 

 

(Weitere Fotos vom Weihnachtsmarkt sind auf der Website der Kirchgemeinde unter «Fotos» zu finden.)

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Erliweg 13
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061 941 19 43
k.bolli@vtxmail.ch

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