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und weiter … zum Jakobsweg

Möchten Sie einmal pilgern? Sich auf den Weg machen, den Alltag hinter sich lassen, Abstand gewinnen, neue Erfahrungen machen mit sich selbst, mit anderen, der Natur und Gott?
Beim Pilgern entschleunigen wir. Wir lassen den Alltag hinter uns, lösen uns von der Hektik und dem Leistungsdruck, reduzieren das Tempo und konzentrieren uns allein auf den Fluss des Gehens, dadurch kommt auch anderes in uns in Fluss. Herz und unsere Seele weiten sich. Offenheit und Aufmerksamkeit für die Zeichen a Weg, Bilder für Gottes Gegenwart kommen in Fluss. Wir gehen in uns und bedenken Ziel, Sinn und Halt unseres Lebens. Die wunderbare Landschaft am Murtensee und Flusslauf der Broye, sowie die alte Römerstadt Avenches und prächtige Klosterstadt Payerne mit ihrer romanischen Abteikirche werden uns wohltun. Gegen Ende werden wir auf den offiziellen Jakobsweg treffen, der uns weiter Richtung Genf führt.

Verschiedene Impulse, Wegworte, Lieder, Übungen werden uns begleiten und zum Nachdenken und/oder Austausch anregen. Einzelne Abschnitte werden wir auch im Schweigen gehen.

Wir starten am Freitag den 22. Mai in Murten und kommen am Pfingstssonntag, den 24. Mai in Lucens an.

Infos und Anmeldungen bis 1. März bei Pfarrerin Kerstin Bonk

 

«Pilgern,
einen Fuss vor den anderen setzen,
achtsam vorankommen.
im Fluss sein,
es geht.»

Kraft der Worte und der Gesten – Kirchgemeindesonntag in Reigoldswil

Schülerinnen und Schülern der 4. und 5. Primarschulklasse gestalteten an diesem Kirchgemeindesonntag für Jung und Alt den Gottesdienst unter der Leitung ihrer Religionslehrerin Doris Lieberherr, indem sie Lieder, Gebete, Chorreden, einen Tanz und kurze Gesprächsszenen über die Macht von ermutigenden, Kraft spendenden Worten im Alltag vortrugen. Im Refrain “Das gibt Kraft, das tut gut, das gibt Mut” gipfelten ihre eindrücklichen Beiträge. Die Arboldswiler Bläser unter der Leitung von Daniel Zellweger begleiteten den Gemeindegesang und umrahmten den Gottesdienst in festlicher Weise.

Wie Pfrn. Kerstin Bonk betonte, besteht Kommunikation nicht aus Worten allein, sondern wird zu einem großen Teil durch Gesten gestaltet. Der Gestik war der auf die Kaffeepause folgende pantomimische Auftritt der Theatergruppe der Sekundarschule Reigoldswil gewidmet, bei dem die Theaterpädagogin Karin Wirth Regie führte. Eindrucksvoll hoben sich die weissen Gesichtsmasken der Kinder von der Bühne und den dunklen Kleidern der Agierenden ab. Mit Gesten verdeutlichten die Spielenden wortlos bestimmte Gemütsverfassungen und existentielle Situationen: Trauer, Eifersucht, Freude, Tod. Besonders eindrucksvoll gelang die berührende Szene, in der eine alte, mühsam am Stock humpelnde Frau plötzlich zu tanzen anfing, als ihr ein Kind Blumen überreichte.  

Zum Kirchgemeindesonntag gehört auch das gemeinsame Mittagessen. Bei Spaghetti, Getränken und einem reichhaltigen Kuchenbüffet blieben die Versammelten noch lange vergnügt beisammen. Zahlreiche helfende Hände haben zum Gelingen dieses Kirchgemeindesonntags beigetragen. Einen gigantischen Einsatz hatte außer dem vorzüglichen Küchenteam auch Regula Bürgin zu leisten, der die Gesamtorganisation oblag, wobei die Konfirmandinnen und Konfirmanden freundlich und geschickt als Servicepersonal mithalfen.

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Ausstellung zum 250-jährigen Bestehen der Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten

Markant wird hervorgehoben, welche Machtstellung seinerzeit der Dorfpfarrer hatte, der nicht nur Seelenhirte, Sittenrichter, Schulinspektor und Finanzverwalter war, sondern überdies oft als Sprachrohr der Regierung fungierte. Historische Gemälde von u.a. Samuel Frey (1785-1836) und Fritz Fontana (1890-1972) führen die Veränderungen des Reigoldswiler Ensembles von Kirche, (früherer) Schule und Pfarrhaus im Laufe der letzten Jahrhunderte vor Augen, zeigen aber auch, wie viel von der Schönheit des Dorfkerns wie auch der Landschaft bis heute erhalten geblieben ist.

Aufschlussreich ist die von Rémy Suter gestaltete Vitrine mit Dokumenten über das Aufkommen und die zunehmende Breitenwirkung des Pietismus – der Kultivierung der „Herzensfrömmigkeit“ – in den Baselbieter Landgemeinden des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts und den wachsenden Einfluss der Freikirchen in den Jahrzehnten nach der Kantonstrennung (1833). Um 1810 waren fast sämtliche Landpfarrer mit der Herrnhuter Brüdergemeinde verbunden. Nach der Kantonstrennung wurden die Landpfarrer jedoch „durch freisinnige auswärtige Pfarrer ersetzt“. In die dadurch entstehende emotionale Lücke „trat ab 1840 die Pilgermission St. Chrischona“, die Stunden in Privathäusern abhielt und dabei pietistische Strömungen neu belebte. Im „Fünflibertal“ geschah dies ab 1867, wobei die Teilnehmer Mitglieder der Landeskirche blieben.

Auch zum nachbarschaftlichen Nebeneinander von Glauben und Aberglauben werden interessante Dokumente präsentiert, so u.a. Objekte aus dem Zwischenboden alter Bauernhäuser, von denen eine Schutzwirkung erhofft wurde. Im sprichwörtlich gewordenen «doppelten Boden» fristeten nicht nur Kruzifixe, sondern auch ungleiche Schuhpaare ein verschwiegenes Dasein. Ein weitherum verbreiteter Brauch war das «Bibelstechen»: das Durchbohren einiger Bibelseiten mit einer Nadel, wobei der Bibelspruch, auf den die Nadelspitze wies, als Leitlinie für das eigene Handeln oder als Urteil darüber verstanden wurde. So behielten magische Riten noch lange nach Reformation und Aufklärungszeit eine den Alltag prägende Macht.

Die reichhaltige Ausstellung ist jeden Monat am ersten Sonntagnachmittag geöffnet und noch bis zum Spätsommer 2015 zu sehen. Im Laufe des Kirchenjahres sollen die Vitrinen jeweils, der Saison entsprechend, teilweise umgestaltet werden.

Einen Brunnen bauen in “Feindesland” – Friedensarbeit im Krieg

Über Nigeria wissen bei uns nur wenige aus eigener Anschauung Bescheid. Von der 2002 gegründeten islamistischen „Boko Haram“-Gruppierung und der gewaltsamen Entführung zahlreicher junger Mädchen haben jedoch die meisten gehört. Am Suppentag, der vom Frauenverein Titterten für die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten organisiert wurde, informierte Pfarrer Christian Weber, Studienleiter bei mission 21, auf packende Weise über die schwierige Situation in diesem Land: die krasse Armut breiter Bevölkerungsschichten, die durch Korruption und Misswirtschaft verschärft wird, die kulturgeographische wie auch religiöse Zweiteilung zwischen dem Süden und dem Norden, den bewaffneten Kampf islamistischer wie auch anderer Gruppierungen, den verbreiteten Analphabetismus und die extrem hohe Kindersterblichkeit.

Was lässt sich in einer derart aussichtslos scheinenden Situation tun? Die in Nigeria tätige „Church of Brethren“ oder „Kirche der Geschwister“ (EYN), die amerikanische und europäische Wurzeln hat, setzt auf (Mädchen-)Bildung, da diese erwiesenermaßen zur Reduktion vieler Missstände führt, fördert friedliche Begegnungen zwischen Christen und Muslimen, um Feindbilder abzubauen, und unterstützt die Entwicklung der lokalen Infrastruktur. Sie veranlasste beispielsweise, dass Christen in einem von Muslimen bewohnten Dorf einen Brunnen gruben, und ermöglicht es, dass schwangere Frauen unterschiedlicher konfessioneller Überzeugung in Gesundheitszentren zusammentreffen und friedlich miteinander über Themen reden, die sie als angehende Mütter miteinander verbinden. Die Kirche verteilt auch Nothilfe-Güter; dabei kommt es zu gemeinsamen Einsätzen muslimischer und christlicher Frauen. All dies fördert Versöhnung und dient dem Frieden.

Diese konstruktiven, Frieden stiftenden Impulse will die Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten im Rahmen ihres neuen Kirchgemeindeprojektes zum Thema „Frieden“ in den kommenden beiden Jahren aktiv unterstützen. Eines der beiden von der Kirchenpflege ausgewählten Projekte dient der Mädchenbildung im Nordosten Nigerias, das andere einem interreligiösen Friedensprogramm in derselben Region, das von Muslimen und Christen gemeinsam geleitet wird, beide Geschlechter wie auch Jugendliche mit einbezieht und nicht zuletzt auch den Klimawandel als Faktor berücksichtigt, der das Zusammenleben zwischen den verschiedenen Ethnien und Religionen in Nigeria beeinflusst.

Die dem Referat von Christian Weber vorausgehende Sonntagspredigt von Pfarrer Andreas Olbrich thematisierte und hinterfragte den Umgang mit dem „Feind“ resp. mit Feindbildern und kommentierte eindringlich die existentielle Notlage der Menschen in den heutigen Kriegsgebieten wie auch der Flüchtlinge an den Grenzen Europas. Mit festlicher Blasmusik umrahmte und begleitete das Kirchenensemble des Musikvereins Reigoldswil unter der Leitung von Martin Meier den Gottesdienst. In der prachtvoll geschmückten Turnhalle blieben die Gemeindeglieder noch lange miteinander im Gespräch; gemeinsam genossen sie Suppe, Brot, Tee sowie köstliche Kuchen und Torten, die vom Frauenverein Titterten angeboten wurden. Für die Kinder war eine Spielecke vorbereitet worden. Alle Anwesenden freuten sich an den zahlreichen hübschen kunsthandwerklichen Fairtrade-Produkten, die Rosmarie Bolli für mercifair verkaufte. Ein Teil des Ertrags kommt den beiden erwähnten, von der Kirchgemeinde unterstützten Projekten in Nigeria zugute.

Kirchenkino startet mit neuer Staffel am 21. November

Abschlussreise der Sonntagsschule Titterten

Den letzten Sonntagsschultag vor den langen Ferien gestalteten wir einmal ganz anders als üblich. Nach langem Hin und Her entschieden wir uns für einen Ausflug in den Vergnügungspark in Riedholz bei Solothurn. Mit «unseren» 13 Kindern erreichten wir nach dem Mittag unser Ziel mit Bus, Bahn und dreimaligem Umsteigen. Uns erwartete ein richtiges Kinderparadies, selbst die Sonne lachte ausnahmsweise mit uns. Kindergerechte Attraktionen luden zum Verweilen ein: Böötli fahren, Karussell, Rutschbahnen, Schifflischaukel-Tassen, ja sogar Gespenster und Piraten trafen wir da an. Die Schatzsuche haben die fleissigen und neugierigen Kinder mit Bravour gemeistert; verdientermassen durften sie ein kleines Spielzeug als Belohnung entgegennehmen. An einem hübsch gedecktem Tisch wurden wir mit Pizza und Eistee bedient, bis uns die Bäuche fast platzten. Da nutzten wir die Gelegenheit und liessen die Kinder Grüsse und eine Danksagung an unsere Spender schreiben, die uns diese weite und tolle Reise ermöglicht hatten. Auch von uns Begleiterinnen noch einmal vielen vielen Dank für diesen unvergesslichen Sonntag! Als wir uns auf den Heimweg machten, bekam jedes Kind noch ein Eis. Müde, zufrieden und voller Eindrücke von einem anstrengenden Tag kehrten wir wieder ins Baselbiet zurück.
Uns Begleitern – Eva, Mira, Andrea und Pascal – hat es viel Spass gemacht mit diesen tollen Kindern, und auch wir freuten uns auf unser Bett.

Retraite der Kirchenpflege Reigoldswil-Titterten auf dem Leuenberg

Mit einem Brainstorming über die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der eigenen Kirchgemeinde eröffneten Roland Plattner und Karl Bolli, die beiden Co-Präsidenten der Kirchenpflege, die Tagung. Diese nuancierte Selbsteinschätzung (SWOT-Analyse) war eine Vorbereitung auf die Evaluation durch die Visitationskommission, die den Kirchgemeinden des Kantons Baselland bevorsteht.

Nach einer Besinnung auf die Geschichte vom Auszug der Israeliten aus der Gefangenschaft in Ägypten und die mühevolle Wanderung nach Kanaan, in deren Verlauf Gott sich Moses in einem brennenden Dornbusch offenbarte (Ex. 2,23 bis 4,18), bat Christian Bühler die Teammitglieder, den eigenen Standort im Leben und im Verhältnis zum Göttlichen im Erlebnisraum dieser Geschichte zu positionieren. Ein Johannisbeerstrauch diente dabei als bildlich-konkretes Zentrum des Sitzungszimmers und als Bezugspunkt der eigenen Befindlichkeit. Durch dieses aufschlussreiche Experiment ergaben sich tiefe Einblicke in die eigene Lebenssituation wie auch in die Selbsteinschätzung der Teammitglieder.

Inspirierend war auch die nächste Aufgabe, die in Kleingruppen zu lösen war: Anhand der Seligpreisungen in Matth. 5, 3-11 sollten sich alle überlegen, wie die Kirchgemeinde sein – oder werden – sollte. So wurde nach dem Ist-Zustand auch die wünschenswerte Zukunft der Kirchgemeinde ins Blickfeld genommen. Auf das gemeinsamen Mittagessen folgte eine gruppendynamische Übung: Die Teammitglieder wurden aufgefordert, gemeinsam einen vollständigen, sinnvollen, grammatikalisch korrekten Satz zu bilden, wobei jede Person genau ein Wort äußern durfte. Dies war schwieriger, als zu vermuten war, und gelang nur mit Anpassungsfähigkeit an überraschende Situationen und ständiger Rücksichtnahme auf die anderen Mitglieder des Teams. Mit der Stoppuhr in der Hand verschärfte der Leiter den Zeitdruck, um fühlbar zu machen, wie die Einzelnen auf Stress reagieren, und dazu anzuregen, bei der Aufgabenverteilung im Team zu berücksichtigen, dass nicht alle in gleichem Masse stressresistent sind und unter Druck die Leistung noch zu steigern vermögen.

Im abschließenden Teil der Retraite wurden mögliche Schwerpunktthemen der Kirchgemeinde für die kommende Zwei- oder Dreijahresperiode zusammengetragen. Dabei erhielt das Rahmenthema Frieden (Frieden durch Offenheit, eine liberale Grundhaltung und Gewaltlosigkeit) am meisten Unterstützung. Alle überlegten sich, wie dieses Thema in den unterschiedlichen Ressorts, für die das Pfarrteam und die Kirchenpflegemitglieder zuständig sind, zur Geltung gebracht werden könnte. Dabei wurde eine Vielfalt von Vorschlägen und Plänen gemacht für Veranstaltungen der nächsten Jahre in der Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten wie auch in Zusammenarbeit mit den benachbarten Kirchgemeinden (3 K). So werden die Ergebnisse der Klausurtagung allen, die sich an kirchlichen Aktivitäten beteiligen, zugute kommen.

Es dürfte deutlich geworden sein, dass die Klausurtagung überaus ertragreich und inspirierend war. Karl Bolli bedankte sich im Namen des Pfarrteams und der ganzen Kirchenpflege bei Christian Bühler für die umsichtige, kluge Planung und Leitung des Beisammenseins. Der anschließende Ausflug der Kirchenpflege führte unter sachkundiger Leitung durch Remo Frey in das Industriemuseum des Waldenburgertals (IMW), das sich in Niederdorf befindet. Die hochinteressante Objektsammlung mit stark auf die Region bezogenen technik- und industriegeschichtlichen Exponaten kann von Interessierten auf Anfrage hin besichtigt werden. Dankbar für die hervorragende Führung durch die reichhaltige Ausstellung, begaben sich die Mitglieder der Kirchenpflege zum gemeinsamen Abendessen, mit dem das Beisammensein in gemütlicher Atmosphäre ausklang.

Gschichte-Zyt Reigoldswil schaut auf ein spannendes Jahr zurück

Hallo zusammen. Ich bin Felix, das  Maskottchen der Gschichte–Zyt Reigoldswil. Ich muss euch unbedingt von dem spannenden und tollen Jahr erzählen, das ich erleben durfte. Da waren nicht nur Abenteuer mit Wasser, Steinen und Tieren, sondern auch die Angst, dass – trotz Einladung – keiner zu meiner Taufe kommt. Doch alles der Reihe nach.

Letztes Jahr im Juni habe ich gehört, dass Simone Weber und Romana Stäger, die Leiterinnen der damaligen Sonntagschule, darüber nachdachten, diese nicht mehr weiterzuführen. Zum Glück haben es sich die beiden anders überlegt und nochmals allen Mut zusammen genommen. Sonst wären meine Sonntage ziemlich langweilig geworden. Ich habe ihnen dann auch sofort meine Hilfe angeboten. Als Dankeschön dafür sollte ich ein tolles Tauffest mit ganz vielen Gästen erhalten. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie mein Herz im Herbst 2013 geklopft hat, als er da war, der erste Sonntag, 09.30 Uhr: der Zeitpunkt für die erste Gschichte–Zyt mit Taufe!
Und es wurde ein tolles Fest. Dank den originellen Einladungskarten mit einem lustigen Wassertropfen fanden viele Kinder den Weg in die Pfarrschürre Reigoldswil. Und was noch viel schöner ist: sie sollten ihn von da an jeden Sonntag finden.
Auch ich hielt mein Versprechen und lud zu jedem unserer Themen einen speziellen Gast ein. Mein Freund Plitsch erzählte uns viele spannende Geschichten zum Thema Wasser in der Bibel.
So hörten wir, wie Moses aus dem Wasser gezogen wurde oder wie Jesus einer Frau am Brunnen behilflich war, den Eimer mit Wasser zu füllen. Nach Plitsch besuchte uns Steini, mein grosser Steinfreund. Nachdem wir die Bibel nach Wasser durchstreift hatten, suchten wir nun nach Abenteuern mit Steinen. Und wir wurden fündig. Auch entdeckten wir, was man mit Steinen alles machen kann, zum Beispiel Steinmännchen bauen oder mit Steinstempeln malen.
Unser letzter Streifzug durch die Bibel führte uns dann in die Tierwelt. Als Wiedehopf fand ich das natürlich besonders spannend. Welche Tiere kommen denn wohl in den biblischen Geschichten vor? Etwas enttäuscht war ich natürlich schon, als wir nur Erzählungen über meine Vogelfreunde Rabe und Adler fanden. Ganz spannend wurde es jedoch, als wir dem Löwen und dem Wolf begegneten. Da hatte ich zwischendurch schon etwas Angst. Die Kinder waren da viel mutiger.
Als Abschluss des tollen und spannenden Jahres und weil wir alle immer so brav bei den Geschichten zuhörten und mitmachten, organisierten Simone und Romana ein wunderbares Abschlussreisli. Wir besuchten im Basler Zolli die in der Bibel entdeckten Tiere. Es war ein super toller Ausflug, an den wir alle noch lange denken werden. Das uns Gott auch im letzten Jahr ganz tief ins Herz geschlossen hat, zeigte er uns damit, dass er den Regen am 29. Juni 2014 pünktlich um 09.15 Uhr abstellte und den Wasserhahn erst wieder aufdrehte, als wir alle bereits wieder zu Hause in der warmen Stube waren. So schloss sich der Kreis, und wir waren am Schluss des Jahres wieder bei unserem Anfangsthema angelangt: dem Wasser.
Nun gehen wir alle in die wohlverdiente Sommerpause. Nach den Herbstferien geht es dann wieder los. Ich kann es schon jetzt kaum erwarten und würde mich freuen, wenn auch du uns bei den nächsten Abenteuern begleiten würdest. Bis dann und tschüss sage ich: dr Felix vo dr Gschichte–Zyt.

Gschichte-Zmittag startet wieder

Liebe Kinder, liebe Eltern,
auch im neuen Schuljahr 2014/ 2015  gibt es wieder das beliebte „Gschichte-Zmittag» in Reigoldswil.
Ihr Kinder seid eingeladen, um 12 Uhr nach der Schule bzw. nach dem Kindergarten in die Pfarrschüre zu kommen. Hier bekommt Ihr ein feines Mittagessen, sitzt gemeinsam mit anderen am grossen Tisch, könnt essen, lachen, schwatzen, und dann eine spannende Geschichte aus der Bibel hören, singen und spielen, … und dann wieder zur Schule und zum Kindergarten aufbrechen, oder nach Hause gehen.
Manchmal grillieren wir auch irgendwo draussen.
Das und noch viel mehr ist das „Gschichte-Zmittag“.

Ein motiviertes und gespanntes Team lädt alle Kinder ab Kindergartenalter bis einschliesslich der 3.
Primarschulklasse herzlich ein.
Das Gschichte-Zmittag 2014 findet zwischen den
Sommer- und Herbstferien statt, jeweils an einem Freitag:
22. August         29. August  
  5. September   12. September
26. September     3. Oktober
nicht am 19. September
Pro Kind und Tag erbitten wir 3 Franken als Unkostenbeitrag.
Wir freuen uns auf viele Kinder und auf eine lebendige und bunte Mittagsrunde!

Die Anmeldungen nimmt Kerstin Bonk, Oberbiel 2, entgegen.

Anmeldetalon zum Runterladen

Monster Pfila

Über Pfingsten verbrachte die Jungschar Reigoldswil mit sieben weiteren Ortsgruppen aus dem Baselbiet und Aargau drei Tage im Zeltlager. Es gab Kämpfe gegen die Römer und ein Verräter wurde entlarvt. In der Nacht explodierte der Zaubertrank-Kessel und wir mussten neue Zutaten suchen. Am Schluss wurde Idefix als Spion in einem Ballon zu den Römern geschickt, um uns über alle zukünftigen Angriffe der Römer zu informieren. Es war monster-mega-toll.

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061 941 14 17

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Präsidium:
Karl Bolli
Erliweg 13
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k.bolli@vtxmail.ch

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